*1977 Oakland / USA

Ausstellungen/Publikationen
2003Vitrine – Showroom für junge Kunst, Zusammenarbeit mit Alexander Rothenöder, Nürnberg.
2004Merry x-mas! Kunstverein Kohlenhof, Gruppenausstellung, Nürnberg.
2005Schlafschule, Galerie Schlafschule, Einzelausstellung, Nürnberg.
2006It´s a sad and beautiful world, Kunstverein Kohlenhof, Nürnberg, Doppelausstellung mit Yvonne Jakob.
2010Les cheveux èlectriques, Primo Piano LivinGallery, Gruppenausstellung, Lecce/ Italien.
2011be:ast, Temporäres Kunst- und Kulturunternehmen, Gruppenausstellung, Nürnberg.
2013Blame it on Dasein,
Neuer Kunstverein Aschaffenburg e.V., KunstLANDing, Gruppenausstellung.
2024DragonGym
Kunstverein Raumzehndrei, Doppelausstellung mit Margerita Zippe.
2024IN MY ROOM
Weiße Wand, Badstraße Fürth, Einzelausstellung.
2024/25 X-MAX in der Maxikunst Galerie, Gruppenausstellung.
2025Galerie Kaufhof, Gruppenausstellung.
2025BE FRIENDS
SF Galerie, Einzelausstellung.
2025TATORT Atelierausstellung mit Yvonne Jakob, Eva Lindner, Daniela Huber.
2025MODERN WORLD
Edel Extra Nürnberg, Einzelausstellung.

Sophia Kaiser lebt und arbeitet als Kunstlehrerin am Gymnasium, Künstlerin und freie Illustratorin in Nürnberg.

Presse 1

Presse 2

Kohlenhof 1

Kohlenhof 2

Kohlenhof 3

In meinen Arbeiten kombiniere ich häufig verschiedene Ebenen und Materialien – Zeichnungen, Textilien, Harze, Fundstücke u. ä. – handwerklich oder mittels digitaler Bildbearbeitung. Das flächig wirkende Einfügen von Mustern auf plastischen Körpern stammt ursprünglich aus der japanischen Kunst, die sich nicht räumlich-illusionistisch, sondern traditionsgemäß grafisch-ornamental mit der Abbildung der Welt auseinandergesetzt hat.

Ein Ausgangspunkt – insbesondere bei den freien Arbeiten – ist für mich die Bebilderung spezifischer „dichter Atmosphären. Darunter sind besonders intensive Wahrnehmungen zu verstehen, mystisch verdichtete Eindrücke, die durch Zufall oder manchmal durch physische Voraussetzungen wie Fieber oder Kreislaufstörungen wahrnehmbar sind. In einem Text zu „Sylvie und Bruno. Geschichte einer Liebe. “ erläutert Lewis Carroll solche Wahrnehmungszustände folgendermaßen:

„Mein Ausgangspunkt war, dass ein Mensch in verschiedenen psychischen Zuständen mit wechselnden Bewusstseinsgraden fähig sei zu a) dem Normalzustand, in dem er sich der Anwesenheit von Elben und Feen nicht bewusst ist; b) dem ‚grißeligen’ Zustand, in dem er sich neben seiner realen Umgebung auch der Anwesenheit von Feen bewusst ist und c) einer Art Trance, bei der er (d.h. sein immaterielles Wesen) sich seiner realen Umgebung nicht bewusst und offenkundig eingeschlafen ist, während er sich in einer anderen Umgebung der Wirklichkeit oder im Feenland befindet und sich der Anwesenheit von Feen bewusst ist.“

Das Arbeiten mit verschiedenen, collagierend übereinander geschichteten Ebenen korrespondiert mit der Absicht einer atmosphärischen Verdichtung. Der Einsatz von Zufallstechniken, vorzugsweise von Kunstharzbädern und Frottagen, klammert den Bereich des Außerverstandesmäßigen, Mystischen mit ein.